Alles und nichts


Einen Tag vor dem für Rapid wichtigen Europa-League-Spiel gegen Hapoel Tel Aviv bittet Klubservice-Leiter Andreas Marek um frühes Erscheinen im Ernst-Happel-Stadion – den Temperaturen zumTrotz. Die simple Message: wer nicht rechtzeitig kommt, kommt nicht pünktlich ins Stadion.

Mareks Appell im O-Ton (bitte Play-Button klicken; Flash-Player erforderlich):

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Aber eigentlich bin ich schon wieder zurück in Wien. Nach knapp einer Woche Berlin bleibt zu sagen: geile Stadt, gerne wieder. Es gibt noch viel zu sehen. Den Gedanken, aus der deutschen Hauptstadt zu bloggen, habe ich recht schnell wieder verworfen. Soll ja nicht jeder wissen, dass meine Wohnung in dieser Zeit leer steht. Näheres zu Berlin gibt´s vielleicht in Kürze, das Erlebte muss sich erst setzen ;-)

Hier gibt´s mal Videos. Video 1 zeigt eine Mini-Stadtrundfahrt mit der Linie M41: Hauptbahnhof – Kanzleramt – Schweizerische Botschaft – Bundestag/Reichstag – Brandenburger Tor – Denkmal für die ermordeten Juden Europas (im Dunkeln, Anm.) – Potsdamer Platz.

 

Video 2 zeigt einen Teil der Gedenkstätte an die Berliner Mauer in der Bernauer Straße.

 

Video 3 zeigt das Ganze von oben.

Video 4 zeigt die Markierung der Berliner Mauer am Checkpoint Charlie. Diese Markierungen gibt es überall, wo früher die Mauer stand. Man kann so auf bedrückende Art und Wiese erahnen, welche Dimensionen die Teilung der Stadt angenommen hatte.

 

Video 5 zeigt das Brandenburger Tor mit musikalischer Untermalung.

Video 6 zeigt das Olympiastadion.

Video 7 zeigt James Ruskin im Tresor Berlin.

Beim näheren Betrachten dieses liebevoll betreuten Weblogs könnte man ja fast meinen, dass die liebe Alex im schönen Lund alles macht, nur nicht studieren. Das ist aber sicher nur ein böses Gerücht.

Mit einem Tag Verspätung, aber doch.


Free Burma!

Bis bald!

Foto: http://www.umdiewelt.de/

Irgendwie ist Wien ein Kaff. Woher diese Erkenntnis? Es gibt nur einen vernünftigen Club in der Stadt. Das Flex. Zu dieser Erkenntnis kam ich heute Nachmittag. Nach dem Termin mit Martin Kallen im Rahmen des Tag des Sports am Wiener Heldenplatz (mehr dazu später) gönnte ich mir neben einigen Sonnenstrahlen eine Melange samt Vöslauer prickelnd im Volksgarten Pavillon, las einige unwichtige Zeitungen. Mein Blick fiel dann auf die Volksgarten Diskothek. Angeblich eine der besten Locations der Stadt. Nicht mein Fall. Einige hundert Meter weiter – die Passage. Na sehr super, da macht mein Radiowecker lauter Musik.

Tags zuvor: ich lese erfreut auf technoboard.at, dass das Renaissance-Label ab Jänner 2008 Station in Wien macht. Und zwar regelmäßig. Residency nennt man das dann im Club-englisch. Als Location dient die Ottakringer Brauerei, in den Sommermonaten wird am so genannten Love Boat gefeiert. Die Brauerei ist natürlich eine lässige Location. Industrie-Feeling und so weiter. So richtig wohl fühlen kann ich mich dort aber nach wie vor nicht.

Herr D., in manchen Kreisen als „der Designer“ bekannt, von mir bezüglich der Renaissance-Residency per E-Mail in Kenntnis gesetzt, antwortet lapidar: „Was wir brauchen, ist ein neuer Club. Mit fettem Sound. Eine Konkurrenz zum Flex.“

Stimmt. Denn das Flex, so lässig es ist, stößt an seine Grenzen. Rückblende ins Frühjahr 2007, einer von vielen Abenden am Donaukanal, das Flex ist bummvoll, gefühlsmäßig fast zu voll. Nachfrage an der Tür: „Wie viel Leute habt Ihr drinnen?“ – „Keine Ahnung.“ Aha. Auch gut. Den Gedanken, was passieren kann, wenn was passiert, verdrängt man und versucht weiter, seinen Spaß zu haben. Aber irgendwie geht´s nicht so recht. Der Fairness halber sei gesagt, dass der Interview-Partner jener Mann mit dem Stempel war. Ich gehe davon aus, dass die Türsteher die Lage unter Kontrolle hatten.

Trotzdem meine Meinung – und ganz exklusiv habe ich die ja nicht: Ein zweites Flex muss her. Damit man am Abend die Qual der Wahl hat und sich auf der Tanzfläche nicht permanent auf die Zehen steigt. Muss doch möglich sein.

Apropos eingangs erwähntes Kaff: Sonntags spielen sie im Chelsea (meistens) großartige Musik. Leider ist man an diesem Abend oft allein in den großzügig angelegten Bögen. Somit verstehe ich auch wieder jeden, der in Wien die Finger vom Party machen/veranstalten lässt. Kann mir irgendjemand helfen?

Nachtrag:

party in schweden, übrigens: http://surfermaus.twoday.net/stories/4306485/

in einem (vermutlich aufgelösten) schlachthaus. und viel red-bull-werbung. hat auch was für sich…

Der nächste Blog, der der Welt gerade noch gefehlt hat. Aber nachdem nun ja mein Chef und auch der Herr Vorstand online sind, darf ich da nicht fehlen. Ich hoffe (für mich selbst, der Welt wird´s wohl egal sein), ich habe diesmal mehr Durchhaltevermögen als bei meinem letzten Blog. Vielleicht habe ich ja mittlerweile einfach mehr zu erzählen. Man wird sehen.