Update, 20:48 Uhr: Sturm Graz teilt in einer Presseaussendung mit, dass für die drei Europa-League-Heimspiele „nur noch 300 Restkarten erhältlich sind.“ Weiters: „Eventuelle verbleibende Restkarten aus den UEFA- bzw. Gastkontingenten werden am betreffenden Spieltag als Tageskarte verkauft.“

Update, 17:00 Uhr: Rapid meldet 35.000 verkaufte Dreier-Abos für die Europa-League-Gruppenphase.


Die Karten für die Heimspiele der österreichischen Vertreter in der Europa League gehen weg wie die warmen Semmeln. Die Austria ist bereits ausverkauft, Rapid hatte bis Mittwochabend schon fast 30.000 Dreierpacks an den Fan gebracht, bei Sturm tut sich auch einiges (ca. 7.000) und auch in Salzburg werden die Anhänger noch auf den Geschmack kommen – so viel steht fest.

Durch den Run auf die Tickets bleiben viele Fans naturgemäß auf der Strecke. Andere, die bereits Karten haben, können vielleicht aus zeitlichen Gründen nicht jedes Spiel besuchen.

Die Online-Plattform 90minuten.at bringt diese Fans jetzt zusammen und bietet im Rahmen der „Ticket-Börse“ die Möglichkeit, Karten weiterzugeben bzw. zu tauschen.

Wie das funktioniert, erfährt man direkt hier: 90minuten.at-Ticket-Börse.

Wer ist wo im Bilde? Sky, Sat.1 Österreich und Puls 4 teilen sich in Österreich nach aktuellem Stand die Rechte an der Europa League. Sky zeigt alle Spiele live und einzeln, Puls 4 hat den sogenannten „First Pick“ auf ein Einzelspiel im Free TV, darf sich also aussuchen, welches Spiel eines österreichischen Vertreters es zeigen möchte. Anfang kommender Woche soll eine Entscheidung fallen.
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Das 290. Wiener Derby ist Geschichte – und endete zum gefühlten 250. Mal Unentschieden. Vor, während und nach dem Spiel drängten sich die Fans beider Teams ins Rampenlicht. Mit Choreographien, wie sie einem der ältesten Derbys würdig und recht sind – und mit Pyrotechnik samt einem Gruß an die Innenministerin.
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„Ein bissl spannend wollten wir es schon machen, sonst macht es ja keinen Spaß“, erzählt Rapid-Verteidiger Markus Katzer mit einem Augenzwinkern über die Schlussminuten im Villa Park am Donnerstag. Beim Stand von 1:2 aus Sicht der Grün-Weißen appellierte der 29-Jährige dann aber doch in Gedanken an den Schiedsrichter: „Bitte pfeif´ endlich ab!“
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Na bitte – wir sind wieder wer. Zumindest ein bisschen. Sturm, Rapid, Austria und Red Bull Salzburg stehen in der Gruppenphase der Europa League und treffen dort auf höchst attraktive Gegner.
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…und alle anderen, die es betrifft.

Während bei EURO-Partner Schweiz vor einigen Monaten leise wieder davon gesprochen wurde, die strengen Richtlinien bezüglich Pyrotechnik in den Stadien zu lockern, setzt man in Österreich nun auf die „Aktion scharf“.

Ab 2010 ist die Benutzung von Bengalischen Feuern und dergleichen in heimischen Stadien untersagt. Wer sich darüber hinwegsetzt, macht sich strafbar. In der vergangenen Bundesliga-Saison gab es knapp 1.600 Anzeigen, rechtfertigt man die Maßnahmen. Die meisten davon waren allerdings Gewaltdelikte, gefolgt von Sachbeschädigungen.

Das Spiegelbild der Gesellschaft hört nicht beim Tribünenausgang auf.

Austria, LASK und Rapid sind die Spitzenreiter bei den Anzeigen. Die meisten Festnahmen gab es in Kapfenberg, Graz und Ried. 76 Prozent der Angezeigten sind bis 25 Jahre jung. Bundesliga-Chef Georg Pangl ortet „ein Spiegelbild der Gesellschaft“, das sich in unseren Stadien abspielt.

Rund 8.000 Euro muss – laut Krone – der SK Sturm blechen, als Strafe für die Vorfälle beim letzten Auswärtsspiel in Kapfenberg, bei dem die Polizei Tränengas gegen die Fans einsetzte, nachdem diese im Eingangsbereich des Franz-Fekete-Stadions zusammen gedrängt wurden.

Ist es sehr naiv, sich zu wünschen, dass die Bundesliga – und somit die Klubs – nicht nur die Fans, sondern auch sich selbst an der Nase nehmen?

So manche Investition in die Infrastruktur würde gewisse, brenzlige Situationen schon im Keim ersticken. Denn nicht nur auf den Tribünen des Landes spiegelt sich die Gesellschaft wider.

Nach einem viel zu langen Winter beschert uns der Wettergott also wieder Traumtemperaturen. Und nach einer ewig langen Blogpause habe ich mal nachgesehen, ob es diese Seite eigentlich noch gibt. Es gibt sie tatsächlich und sogar meine Login-Daten habe ich mir gemerkt.

Themenwechsel: In der österreichischen Bundesliga wurde heute an vier Schauplätzen gekickt. Und das mitunter ganz ordentlich. Salzburg paniert die Austria, der LASK kämpft sich nach 0:2-Rückstand gegen Kapfenberg zurück, Ried und Altach trennen sich 1:1 und Mattersburg gegen Sturm endet 0:0. Highlight im Burgenland: Schiri Bernhard Brugger musste verletzt vom Platz. Der vierte Mann Michael Schmid sprang spontan ein.

Hat die Frühlingssonne dafür gesorgt, dass unter den Fans der Bundesligisten so mancher Hitzkopf dabei war? In Mattersburg stellten erzürnte Sturm-Fans Mannschaft, Trainer und Präsident zur Rede. In Salzburg machten sich Austria-Anhänger am Zaun zu schaffen und legten sich mit dem Salzburger Publikum im Nebensektor an.

Und hinter den Kulissen geht es in der Mozartstadt besonders freundschaftlich zu. Trainer und Sportdirektor sind ein Herz und eine Seele. Letzterer verließ nach dem Spiel während der laufenden Pressekonferenz den Raum. Red Bull sucht einen neuen Coach, obwohl Adriaanse drauf und dran ist, den Klub zum Titel zu führen.

Huub Stevens könnte wieder mehr Publicity – z. B. in Deutschland – bringen. So, wie es zu Zeiten von Defensivapostel Giovanni Trapattoni der Fall war.

Rapid vermeldet vor dem restlos ausverkauften Sonntagsspiel gegen Austria Kärnten neue Rekordumsätze im Merchandising-Bereich. An den berühmt-berüchtigten „Altlasten“, die den Verein plagen, wird dies kurzfristig aber so schnell nichts ändern.

Die Bundesliga – der ganz normale Wahnsinn.